Remis wäre mehr als verdient gewesen!
Am vergangenen Sonntag traten unsere Damen beim Tabellen sechsten ETUS Wedau an. Gut motiviert und
diesmal ab der ersten Minute konzentriert in der Abwehr, gingen unseren Damen bereits nach vier Minuten mit
1 : 3 in Führung. Dank des ruhigen Aufbauspiels ergaben sich viele Räume, die erstmals effektiv genutzt wurden
und den Abstand bis zum 4 : 7 nicht schmelzen ließen. Erst die Doppelbestrafung von 7 Meter und Zeitstrafe in
der 20. Spielminute ermöglichten zunächst den Anschluss und später den Ausgleich.
Nun war es ein offenes Spiel und die Mannschaften trennten sich 11 : 11 zur Halbzeit.
In der zweiten Hälfte ging es unverändert weiter. Keiner der beiden Mannschaften gelang es sich entscheidend
abzusetzen. Der SuS versuchte bis zum Stand von 20:18 den Abstand zu verringern, wurde dabei aber immer
wieder durch 7 Meter Entscheidungen sowie Hinausstellungen gehindert. Spürbar frustriert von zahlreichen dieser
teils fragwürdigen Entscheidungen würde das Spiel unruhig. Pässe wurden in (doppelten) Unterzahlsituationen
leicht daher geschenkt, Abschlüsse unvorbereitet sowie viel zu hektisch gesucht und sorgten im Gegenzug zu
schnellen Toren des Gegners.
Unterm Strich betrachtet fiel der Endstand von 27 : 20 viel zu hoch aus.
Es ist schade, immer wieder sehen zu müssen, dass Schiedsrichter sich durch künstliches Geschrei,
spektakuläre Flugeinlagen und absichtliches Schlagen auf den Hallenboden, um einen angeblichen
Körperkontakt zu simulieren, so massiv beeinflussen lassen. Fünf zu zwei Zeitstrafen und dreizehn zu
einer 7 Meter Entscheidung sprechen für sich. Da sind wir leider noch nicht so abgezockt wie der Rest
der Liga (oder zu fair).
Es spielten für den SuS:
Sarah Warzog, Alena Rosenhagen, Nina Warzog (2), Kerstin Heppner (2), Catharina Heitmann (4),
Jessica Wenzel (2), Annette Winkelmann (1), Verena Heyduk(4), Cornelia Koch (1), Teresa Adler (1),
Anne Roy, Christiane Rieger (3)









